YucatĂĄn – Eine Reise zu den Spuren der Maya …und mir selbst

Das Jahr 2015 war ein besonderes Jahr fĂŒr mich. Warum und weshalb verrate ich hier. Jedenfalls gönnte ich mir zur Feier des Jahres ein paar besondere Highlights. Als erstes gings im MĂ€rz nach Mexiko. Auf die Halbinsel YucatĂĄn, um genau zu sein. Mexiko stand eigentlich nie wirklich auf meiner Bucketlist aber wer hĂ€tte diese drollige Sombrero-Dame an der Ferien- und Sportmesse in ZĂŒrich denn ernsthaft ablehnen können? Ich jedenfalls konnte es nicht, packte stattdessen bereits wenige Wochen spĂ€ter meinen Koffer und zog los…

Als ich dann an jenem Sonntag Abend zu spĂ€ter Stunde endlich im Hotel Fiesta Americana in CancĂșn ankam, meinte der Receptionist, dass er eine kleine Überraschung fĂŒr mich parat hĂ€tte. FĂŒr den Bruchteil von Sekunden fragte ich mich, wie empfĂ€nglich ich – nach der langen Reise – gerade fĂŒr Überraschungen war. Doch Pedro plapperte unbeirrt drauf los. AllmĂ€hlich kapierte ich und liess mich jauchzend auf sein Angebot ein. Heiliger Sombrero! Anstelle des gebuchten einfachen Zimmers haben die mir – zu den gleichen Konditionen, wohlverstanden! – ein vollausgestattetes 4-Personen-Appartement anvertraut: rie-sen-gross, zwei Terrassen mit seitlichem Meerblick (wow!), zwei TVs (ich hab nicht mal einen benutzt!), BĂŒgeleisen (öhm…), Sprudelwanne und komplett ausgestatteter KĂŒche… WOW, hier liess es sich leben!
Der Haken an der Geschichte? Es gab keinen. Ausser den hinter der BadezimmertĂŒr. Und um den war ich Ă€usserst froh. Wo sonst hĂ€tte ich denn bitteschön meinen kuscheligen Bademantel aufhĂ€ngen sollen? Hachhach, manchmal meint es das Schicksal eben einfach gut mit mir 😉

In den folgenden zwei Wochen unternahm ich einige Touren zu den eindrĂŒcklichen Spuren der Maya. Der Zufall wollte es, dass ich ausgerechnet an einem Freitag, der Dreizehnte die mystische RuinenstĂ€tte von ChichĂ©n ItzĂĄ (siehe Bilder unten) bestaunte.

*sing* … und diese Pyramide, die ich meine nennt sich MAYA, mystisch-zauberhafte Pyramide Maya…

Wenn ich nicht gerade um irgendwelche antiken Steine oder unterirdische SĂŒsswasserlöcher – sogenannte Cenoten – herumkraxelte, strampelte ich ungezĂ€hlte Kilometer an den endlosen weissen TraumstrĂ€nden von CancĂșn und Playa del Carmen ab.

Ich nutzte die Zeit in Mexiko gleichzeitig fĂŒr eine kritische Selbstreflexion. Egal was ich gerade unternahm, Arbeitsbuch und Notizblock waren stets in meinem Rucksack mit dabei. Ich habe in den zwei Wochen sehr viel ĂŒber mich selbst gelernt und dabei sogar eine bisher völlig unbeachtete „Pendenz“ aus meiner Jugendzeit aufgedeckt. Etwas, was mich unbewusst, aber massgeblich fĂŒr mein weiteres Leben geprĂ€gt hatte und was ich sogar mir selbst gegenĂŒber jahrelang erfolgreich verheimlicht hatte. Unglaubliche 28 Jahre spĂ€ter ist er schliesslich in Mexiko gefallen, der Groschen! Ich bin dankbar fĂŒr diesen Augenöffner. Er hat mich vorwĂ€rts gebracht und so manches Fragezeichen tief in mir drin in harmlose Punkte, entspannte Gedankenstriche, bewusst eingesetzte Semikolons oder aber ĂŒberzeugte Ausrufezeichen verwandelt…

Hier noch ein paar Impressionen aus dem Tortilla-Land: CORN to be wild 😉

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Cenote Ik Kil

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CORN to be wild 😉

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Fiesta Mexicana in MĂ©rida

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summ, summ, summ… Mayas in TulĂșm

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Desayuno Yucateco

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